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Frau Chaoui schwingt das Tanzbein

Verfasst von Johanna und Rebecca

Nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel ging es um 8:30h mit Sack und Pack zum Gottesdienst in der Kirche in Cascavel, deren Pastor uns bereits in den vorherigen Tagen begleitet hatte. Es war ein sehr sonniger Tag mit knapp 35 Grad, was besonderen Spaß macht, wenn man in langen Blusen und schwarzen Hosen singt. Dementsprechend waren wir auch alle etwas geschafft. Dank literweisen Wassers ging es dann aber doch noch erstaunlich gut. Letztendlich war es ein sehr langer, aber dennoch schöner und gelungener Gottesdienst und die Gemeinde spendete uns kräftigen Applaus.

Danach gab es erstmal Mittagessen in der Gemeinde. Bis dieses fertig war wurden wir mit schönster deutscher Volksmusik unterhalten. Das Warten hatte sich gelohnt, denn das brasilianische Hähnchengericht roch und schmeckte köstlich (ebenso wie das folgende Nachtischbuffet). Nebenbei erhielt Frau Chaoui einen kleinen Tanz-Crashkurs, den wir mit Freude verfolgten.

Anschließend fuhren wir in unser neues Quartier in Cascavel, ein Gästehaus mit eher spartanischer Einrichtung. Dort machten wir ein wenig Pause und fuhren dann ins Stadtzentrum von Cascavel und sangen uns dort im brandneuen Teatro Municipal de Cascavel, unserem späteren Konzertraum, schon einmal ein.

Nach der Probe kamen wir dann der Einladung der dortigen lutherischen Gemeinde zum Abendessen nach. Wir wurden wie immer herzlich und mit haufenweise gutem Essen empfangen.

Das Konzert selbst begann mit einem weiteren Chor, der uns mit zwei  Liedern empfing.  Darauffolgend sangen wir ein längeres Programm, was sehr gut klappte. Das hatten wir unter anderem auch der exzellenten Akustik zu verdanken. Wir alle hatten viel Spaß dabei :)

Zum Abschluss des Tages gab es dann noch Pizza für uns alle, da Essen, wie wir feststellten, die brasilianische Variante, ist Anlässe zu begehen. Also trafen wir uns wieder im Gemeindezentrum und aßen noch ein bisschen Pizza (zumindest die, die noch Appetit hatten). Es wurde abends dann etwas spät, aber da wir diesmal  bis etwa 7 Uhr ausschlafen durften (und manche allen Ernstes noch überlegten, Werwolf zu spielen), war die Nacht trotzdem lang genug :D